Sexuelle Störungen

Sexuelle Störungen können sowohl organisch wie auch psychisch bedingt sein. Organische Ursachen sind zu berücksichtigen im Zusammenhang mit Allgemeinerkrankungen, sie können zurückgehen auf Missbildungen im Genitalbereich, auf neurale Erkrankungen, auf Gefäßerkrankungen, sie können hervorgerufen werden durch Medikamente, Drogen und Chemikalien.

Sexuelle Störungsbilder

Appetenzstörungen

  • vermindertes sexuelles Verlangen
    Die sexuelle Luststörung zeichnet sich durch eine  Verminderung des sexuellen Verlangens aus.
  • sexuelle Aversion
    Bei der sexuellen Aversion treten in Verbindung  mit    sexuellen Handlungen negative Gefühle, v.a. Ekel auf. Diese Gefühle werden oft von Schmerzen und Übelkeit begleitet.
  • mangelnde sexuelle Befriedigung
  • gesteigertes sexuelles Verlangen

Erregungsstörungen

  • Erektionsstörung
    Männliche Erregungsstörungen äußern sich als     Erektionstörung. Bei dieser kann die Erektion nicht in dem Maße ausgebildet oder aufrecht erhalten werden, wie es für einen befriedigenden Geschlechtsakt notwendig wäre.
  • Lubrikationsstörung
    Die Erektionsstörung der Frau zeichnet sich durch die unzureichende Ausbildung oder Aufrechterhaltung sexueller Erregung aus, wodurch es zu einem persönlichen Leidensdruck kommt. Die Scheide wird nicht ausreichend feucht, was zu Schmerzen beim Koitus führen kann.

Orgasmusstörungen

  • Verzögerter oder ausbleibender Orgasmus
  • Vorzeitiger Samenerguß (ejaculatio praecox)
    Der vorzeitige Samenerguss zeichnet sich dadurch aus, dass der Betroffene nicht mehr in der Lage ist, seinen Ejakulations- bzw. Orgasmusreflex zu kontrollieren, wodurch der Zeitpunkt des Samenergusses nicht mehr gesteuert werden kann. Der Mann ist in kürzester Zeit auf einem hohen Erregungsniveau und es kommt bereits vor Penetration oder nach wenigen Beckenstößen zum Orgasmus und zur Ejakulation.
  • Vaginismus
    Der Vaginismus ist eine unwillkürliche, reflexartige und schmerzhafte Verkrampfung der Beckenbodenmuskulatur und des äußeren Drittels der Vaginalmuskulatur der Frau beim Eindringen des Penis in die Scheide.
  • Dyspareunie
    Als Dyspareunie bezeichnet man brennende oder krampfartige Schmerzen während oder nach dem Geschlechtsverkehr.
Menü schließen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen